Posaunenchöre im Reformationssommer 2017

Der Anmeldeschluss für den Kirchentag 2017 kommt in großen Schritten auf uns zu. Bis zum 15. Dezember 2016 müssen die Anmeldungen erfolgt sein. Unser Bezirk „Unterer Niederrhein“ organisiert einen Bus nach Berlin (Mi-So), der nicht zum Schlussgottesdienst am Sonntag nach Wittenberg fährt. Organisation: Christian Schmelting und Holger Stahl (Moers). Allgemeine Informationen zur Anmeldung findet Ihr hier.

Flyer: Infos zur Anmeldung für Leipzig, Berlin und Lutherstadt Wittenberg

Deutscher Evangelischer Kirchentag

Berlin – Wittenberg 24. bis 28. Mai 2017

Unter der Losung „Du siehst mich“ (1. Mose 16,13) erwartet die Posaunenchöre in Berlin ein besonderes Kirchentagsprogramm: verschiedene Einsätze als Kleingruppe, große Veranstaltungen im „Zentrum Kirchenmusik“, Bibelarbeiten, Gottesdienste und natürlich viele Konzerte. Der Kirchentag beginnt am Mittwoch, dem 24. Mai mit den Eröffnungsgottesdiensten und dem Abend der Begegnung. Abschluss ist der große Festgottesdienst in Lutherstadt Wittenberg. In Berlin wird es an diesem Sonntag keinen Schlussgottesdienst geben.

Besondere Höhepunkte für alle Bläserinnen und Bläser:
• „Zentrum Kirchenmusik“ in der Messe Berlin mit umfangreichen Bläserangeboten
• Bläserprobe für den Schlussgottesdienst (F. Plewka)
• Workshop mit dem Arrangeur und Komponisten Christian Sprenger
• Serenade mit Christian Sprenger und genesis brass
• Lutherspektakel für Sänger und Bläser (M. Nagel, F. Schmidt-Eggert, G. Marstatt)
• Partizipatorische Bibelarbeit (F. Vogel)
• Verschiedene Bläserkonzerte
• EPiD-Stand und das C.A.F.F.E.E.
• Kirchenmusik-Veranstaltungen im „Zentrum Kirchenmusik“ und in den Konzertkirchen

Der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag in Berlin und Wittenberg wird seine drei Eröffnungsgottesdienste vor großen Berliner Wahrzeichen feiern. Die rund 140.000 erwarteten Besucher könnten am 24. Mai 2017 zwischen einem prominent besetzten Gottesdienst auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag, einem international und ökumenisch geprägten Gottesdienst vor dem Brandenburger Tor und einem Gottesdienst am Gendarmenmarkt wählen. Daran anschließend wird sich rings um diese drei Orte das Straßenfest „Abend der Begegnung“ entfalten, zu dem bis zu 300.000 Menschen erwartet werden.

Auch an den darauffolgenden Tagen werde der Kirchentag in vielen Kirchen und an Veranstaltungsorten der Bundeshauptstadt vertreten sein. Rund zwei Drittel der Veranstaltungen sollen auf dem Gelände der Messe Berlin stattfinden. Doch auch in der Innenstadt wird Kirchentagsatmosphäre zu spüren sein.

Ein Zentrum Jugend wird zudem in und rund um das Tempodrom am Anhalter Bahnhof entstehen. Das Areal der Berliner Stadtmission in der Nähe des Hauptbahnhofs soll zum Zentrum für Kinder bis zwölf Jahre werden, für die der Eintritt zum Kirchentag frei ist. Auch das Kosmos in Friedrichshain, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde sowie das Atze-Musiktheater gehören zu den Veranstaltungsorten. Die für den Eröffnungsgottesdienst genutzte Bühne am Brandenburger Tor soll zudem an den Veranstaltungstagen Donnerstag bis Samstag mit großen Konzerten für weitere Highlights sorgen.

Ein Tag nach Beginn des Kirchentages in Berlin – Wittenberg beginnen in acht mitteldeutschen Städten Kirchentage auf dem Weg. Dieses einmalige Angebot im Reformationssommer lädt ein, in Mitteldeutschland protestantische Gastfreundschaft zu erleben und an den Städten der Reformation das Jubiläum zu feiern. Leipzig, Magdeburg, Halle/Eisleben, Erfurt, Weimar und Dessau bieten unter einem je eigenen Motto von 25. bis 27. Mai eine bunte und attraktive Palette an Themen und Highlights.

Der Schlussgottesdienst des Kirchentages findet 2017 nicht in Berlin statt. Er wird als großer Festgottesdienst vor den Toren Wittenbergs, als Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 500. Jubiläum der Reformation, gefeiert. Dabei kommen die Besucher sowohl des Kirchentages in Berlin als auch der sechs Kirchentage auf dem Weg in mitteldeutschen Städten mit vielen weiteren Teilnehmenden am Festwochenende und am Festgottesdienst zusammen.

Weitere Informationen zu Leipzig in diesem Flyer.

Programm-Highlights in Leipzig und Lutherstadt Wittenberg

Freitag, 26. Mai – Leipzig

• 17:00 Uhr Bläsereröffnung – Augustusplatz Anschließend Grillfest – Augustusplatz
• 20:00 Uhr Kammeroper „Katharina von Bora“ (Sächsische Bläserphilharmonie) – Augustusplatz
• 22:30 Uhr Bläsernachtgebet – Augustusplatz

Samstag, 27. Mai – Leipzig

• 09:30 Uhr Hauptprobe für Bläserfestkonzert und Festgottesdienst – Messe
• 12:00 Uhr Andacht mit Margot Käßmann – Messe
• 13:00 Uhr Workshops (Neue Messe, Innenstadt)
Workshop 1: Probe kleiner Chor – Messe (D. Rau)
Workshop 2: Bläser singen – Peterskirche (H.-J. Wulf)
Workshop 3: Crossover Posaunenchor und Band – Reformierte Kirche (H. Hoogland/M. Schütz)
• 18:00 Uhr Bläserfestkonzert – Augustusplatz
• 22:00 Uhr Reformationsperformance „Zum Licht“ – Marktplatz

Programm in Wittenberg am Sonntag, 28. Mai

• Anreise nach Lutherstadt Wittenberg
• 09:00 Uhr Bläserprobe auf der Festwiese
• 12:00 Uhr Festgottesdienst auf der Festwiese, danach weitere Angebote auf der Festwiese oder Rückreise

Aus dem Überangebot ergeben sich für Bläserinnen und Bläser viele Optionen, zwei davon findet Ihr hier in diesem Options-Flyer für Bläser.

Weitere Informationen hier und in diesem Flyer:

Posaunenchöre im Reformationssommer

Anreise Wittenberg zum Festgottesdienst

Zum Festgottesdienst am Sonntag, 28. Mai 2017, wird es einen Sonderfahrplan der Deutschen Bahn mit Shuttlezügen, u. a. aus Leipzig und Berlin, geben. Nur eine gute halbe Stunde dauert die Fahrt nach Lutherstadt Wittenberg. Für Bläserinnen und Bläser aus Leipzig und Berlin, die sich als Mitwirkende angemeldet haben, sind in den ersten Zügen Platzkontingente reserviert. Auch einige Busparkplätze im Umkreis von Lutherstadt Wittenberg sind Posaunenchören vorbehalten. Mehr Informationen werden ab Januar 2017 online unter r2017.org und kirchentag.de veröffentlicht.

Ein Kommentar

  • Kirchentag 2017: Ein reichhaltiges Programm, eine logistische Herausforderung und nach meinem Geschmack zu viele Veranstalter. „EKD„, „Verein Reformationsjubiläum 2017“ und „Deutscher Evangelischer Kirchentag„. Das ist für mich zu viel Kirche von oben und zu wenig Kirche von unten. Da möchte ich zwischen den Veranstaltungen „nicht auf der Strecke bleiben„. Deshalb bin ich persönlich als Bläser dieses mal nicht dabei.

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